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Eigener Anbau

Weihnachtsbaum-Sorten im Überblick

Rund 30 Millionen Weihnachtsbäume erwerben die Deutschen Jahr für Jahr, sechs Millionen mehr als noch im Jahr 2000. Der Nordmann-Weihnachtsbaum ist mit nahezu 80 % mit großem Abstand der beliebteste Weihnachtsbaum. Über 90 % der Weihnachtsbäume stammen nicht mehr aus dem Wald, statt dessen werden von diese von spezialisierten Weihnachtsbaum-Erzeugern in Plantagen angebaut.

Die Preise für Weihnachtsbäume sind seit ein paar Jahren stabil. Nordmanntannen und Nobilis-Tannen kosten je nach Anspruch und Herkunft im Schnitt zwischen 19 Euro und 24 Euro pro Meter, Blau-Fichten nebst 10 Euro und 16 Euro. Am günstigsten sind Rot-Fichten, die es bereits ab 6 Euro pro Meter gibt (Preise: Stand 2017). Hier stellen wir Ihnen die substanziellsten Weihnachtsbaum-Arten vor und geben Hinweise, wie die Bäume lange hübsch bleiben.

 

Rot-Fichte

Bildergebnis für Picea abies

Die Rot-Fichte (Picea abies), auf Grund ihrer rötlichen Stammfärbung fälschlicherweise ebenso Rot-Tanne genannt, ist in Deutschland mit einem Waldflächenanteil von über 28 % die am mehrheitlichen vorkommende Baumart und infolgedessen von allen Weihnachtsbäumen der preiswerteste. Leider hat sie einige Nachteile: Optisch macht sie mit ihren kurzen, stechenden Nadeln und dem ein wenig unregelmäßigen Kronenaufbau nicht allzu reichlich her, zusätzlich verliert sie in der warmen Stube häufig längst nach einer Woche die ersten Nadeln. Die Triebe der Rot-Fichte sind außergewöhnlich dünn und stehen überwiegend ein wenig aufrecht – darum ist es schwierig, die Kerzen zu befestigen.

 

Serbische Fichte

Bildergebnis für Picea omorika

Die Serbische Fichte (Picea omorika) besitzt einen eher dünnen Stamm, eine relativ schmale, kegelförmige Krone mit annähernd waagerecht stehenden Ästen und leicht herabhängenden Seitenzweigen. Die Zweige wachsen auch in Bodennähe aus dem Stamm, was hübsch aussieht, aber Probleme beim Aufstellen machen kann. Ihre moosgrünen Nadeln mit silbrigen Unterseiten sind wie bei fast allen Fichten sehr hart und spitz. Serbische Fichten werfen wie Rot-Fichten im warmen Wohnzimmer schon nach kurzer Zeit die ersten Nadeln ab. Sie sind preisgünstig, aber in der Regel etwas teurer als Rot-Fichten.

 

Blau-Fichte

Bildergebnis für Picea pungens

Die Blau-Fichte (Picea pungens), auch Stech-Fichte genannt, trägt harte und sehr dicht stehende, stechende Nadeln mit blaugrauem Schimmer. Besonders intensiv stahlblau ist der Farbton einer durch Samen vermehrten Auslese mit dem Sortennamen ‘Glauca’. Der Kronenaufbau ist für eine Fichte sehr gleichmäßig und auch die Nadeln haften relativ lange. Die Äste sind sehr kräftig und steif, daher eignen sie sich auch für schweren Weihnachtsschmuck. Die Blau-Fichte ist trotz ihrer Stacheln mit 13 Prozent Verkaufsanteil der zweitbeliebteste Weihnachtsbaum der Deutschen. Preislich liegt die Stech-Fichte etwa auf dem Niveau der Nordmann-Tanne und ist damit teurer als andere Fichten-Arten.

 

KiefernBildergebnis für Pinus Weihnachtsbaum

Kiefern (Pinus) sind als Weihnachtsbäume eher Exoten, denn sie besitzen meist nicht die weihnachtsbaumtypische kegelförmige Kronenform, sondern je nach Art eine breitere, etwas rundliche Krone. Die Äste sind relativ weich, deshalb neigen sie sich unter dem Gewicht des Christbaumschmucks leicht herab. 

Die langen, nicht stechenden Nadeln machen es schwierig, die Kerzenhalter zu befestigen. Viele Arten wie zum Beispiel die heimische Wald-Kiefer wachsen außerdem so stark, dass sie bei Zimmergröße nur wenige Ast-Etagen besitzen. Ihre Nadeln bleiben von allen Weihnachtsbäumen am längsten frisch, außerdem verbreiten Kiefern in der Wohnung einen sehr angenehmen "Saunaduft".

Edel-Tanne und Korea-Tanne

Edel-Tannen (Abies procera) und Korea-Tannen (Abies koreana) sind die teuersten Weihnachtsbäume, da beide sehr langsam wachsen. Aus diesem Grund sind die gleichmäßigen, kegelförmigen Kronen auch sehr dicht, das heißt, der Abstand zwischen den einzelnen Zweig-Etagen ist nicht sehr groß. Beide Weihnachtsbaum-Arten tragen auffallend große, dekorative Zapfen und tannentypisch weiche Nadeln, die nicht stechen und sehr lange haften. Die Nadeln der Edel-Tanne zeigen einen graublauen, die der Korea-Tanne einen frischgrünen Farbton. Zudem verbreiten beide Arten einen leichten Zitrusduft.

Colorado-Tanne

Die Colorado-Tanne (Abies concolor) trägt die längsten Nadeln aller Tannen. Sie sind weich, relativ dünn und stahlgrau gefärbt. Die Krone des Colorado-Weihnachtsbaums ist meist etwas unregelmäßiger aufgebaut als die der anderen Tannenarten, dafür fallen ihre Nadeln nicht vorzeitig ab. Leider sind Colorado-Tannen nur selten im Handel erhältlich und wegen ihres Exotenstatus relativ teuer.

Nordmann-TanneBildergebnis für Nordmanntanne

Die Nordmann-Tanne (Abies nordmanniana) ist der perfekte Weihnachtsbaum und führt mit 75 Prozent der Verkäufe die Liste der meistgekauften Weihnachtsbäume in Deutschland mit großem Abstand an. Die Nordmann-Tanne wird ausschließlich für die Nutzung als Weihnachtsbaum angebaut, forstlich hat die frostempfindliche Tanne keine Relevanz. Die weichen Nadeln stechen nicht, tragen einen schönen, dunkelgrünen Farbton und haften sehr lange. An den flachen Zweigen lassen sich alle Arten von Dekoration problemlos anbringen. Die Krone ist aus einem durchgehenden Mitteltrieb und sehr regelmäßigen Ast-Etagen aufgebaut. Zwei Meter hohe Nordmann-Tannen sind mindestens zwölf Jahre alt und damit einige Jahre älter als gleich hohe Fichten. Aus diesem Grund sind sie auch entsprechend teurer.

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